Eine Handlungsaufforderung in einer E-Mail sollte erklären, was nach dem Klick geschieht. „Größen vergleichen“ oder „Nachfüllpackung auswählen“ ist oft hilfreicher als ein allgemeines „Mehr erfahren“, weil die Beschriftung den Gedanken der Nachricht fortführt. Wählen Sie eine Hauptaktion, machen Sie sie leicht antippbar und prüfen Sie, ob das Ziel genau das bietet, was die E-Mail verspricht.
Eine primäre Handlung auswählen
Legen Sie fest, was Leser nach dem Verständnis der E-Mail tun sollen. Geben Sie dieser Handlung die stärkste visuelle Hervorhebung. Unterstützende Links können verfügbar bleiben, doch eine Reihe gleich auffälliger Schaltflächen zwingt Leser, die Priorität selbst zu suchen.
Halten Sie in Sendvio die Schaltflächengestaltung der Vorlage einheitlich. Sorgen Sie für ausreichenden Kontrast, bequemen Innenabstand und Abstand zu benachbarten Links. Bricht eine Beschriftung in einer längeren Sprache um, muss sie lesbar bleiben und darf nicht in einer Form mit fester Höhe abgeschnitten werden.
Den begonnenen Satz zu Ende führen
Erklärt die E-Mail zwei Größen, kann die Schaltfläche „Größen vergleichen“ lauten. Wird eine kompatible Nachfüllpackung vorgestellt, führt „Nachfüllpackung auswählen“ den Gedanken fort. Verspricht die E-Mail praktische Hilfe, sagt „Pflegehinweis lesen“ genau, was als Nächstes kommt. Bestimmen Sie das gewünschte Ziel und leiten Sie daraus die Beschriftung ab.
Vergleichen Sie „Mehr entdecken“ mit „Die drei Bezugsgrößen ansehen“. Die zweite Beschriftung ist präziser, wenn das Ziel tatsächlich diesen Vergleich zeigt. Genauigkeit ist nicht automatisch besser, wenn der Text zu lang wird oder eine Funktion verspricht, die die Seite nicht enthält. Nützlich ist die kürzeste zutreffende Beschreibung der nächsten Handlung.
Geben Sie in jedem sinnvollen Abschnitt einer Handlung Vorrang. Ein Produktvergleich kann Links zu einzelnen Optionen benötigen, aber nicht unbedingt eine eigene große Schaltfläche für jedes nebensächliche Detail. Die visuelle Hierarchie sollte die Entscheidung erklären, statt alle Links gleich stark gegeneinander antreten zu lassen.
Das Ziel genau auf das Versprechen abstimmen
Eine Schaltfläche „Leinenkollektion ansehen“ sollte nicht auf eine unpassende Startseite führen. Prüfen Sie Produkt, Variante, Sprache, Verfügbarkeit und Angebotsbedingungen am Ziel. Verspricht die Nachricht einen angewendeten Rabatt, testen Sie das tatsächliche Verhalten, statt anzunehmen, die URL erledige das automatisch.
Halten Sie die Beschriftung ehrlich darüber, was folgt. „Meine Optionen ansehen“ darf nicht unerwartet zu einem Kauf oder Abonnement verpflichten. Klare Erwartungen verringern Zögern und machen den Klick sinnvoller.
Die Schaltfläche als antippbares Element prüfen
Sichtbare Form und tatsächlich klickbare Fläche sollten übereinstimmen. Eine breite Schaltfläche, die nur beim Antippen des Textes reagiert, ist frustrierend. Testen Sie in der versendeten Nachricht auch die Ränder und halten Sie genug Abstand zu benachbarten Links, damit der Daumen die gewünschte Handlung wählen kann.
Lassen Sie die Beschriftung umbrechen oder die Komponente wachsen, wenn es nötig ist. Eine längere Übersetzung darf weder in fester Höhe abgeschnitten noch auf winzige Schrift verkleinert werden. Prüfen Sie den Textkontrast und – soweit die E-Mail-Umgebung Fokuszustände unterstützt – deren Sichtbarkeit sowie die Erkennbarkeit der Handlung ohne Bilder oder bei veränderten Farben.
Die Handlung im Kontext testen
Zeigen Sie die E-Mail auf einem Smartphone an und tippen Sie selbst auf die Schaltfläche. Prüfen Sie, ob die klickbare Fläche bequem ist und die Seite in einem nützlichen Zustand öffnet. Kontrollieren Sie auch die Nachricht ohne Bilder, damit die Handlung nicht mit der Grafik verschwindet.
Halten Sie Zielgruppe und Angebot beim Vergleich von Beschriftungen konstant. Prüfen Sie Bestellungen oder abgeschlossene Handlungen neben den Klicks. Eine provokativere Beschriftung kann mehr Besuche auslösen und dennoch auf der Zielseite Verwirrung stiften. Eine wirkliche Verbesserung erleichtert den nächsten Schritt und erhöht nicht bloß eine vom Ziel losgelöste Zahl.
Erhöht eine neue Beschriftung die Klicks, aber nicht die abgeschlossenen Handlungen, prüfen Sie die geweckte Erwartung. „Kostenlosen Ratgeber erhalten“ darf nicht unerwartet zu einem kostenpflichtigen Produkt führen; „Verfügbarkeit prüfen“ darf keine Reservierung andeuten. Ein Klick aus Missverständnis ist keine Verbesserung gegenüber einem Kunden, der sicher zum passenden nächsten Schritt gelangt.
Halten Sie Beschriftung, Ziel, beabsichtigte Handlung und Ergebnis kurz fest. Prüfen Sie das Ziel erneut, wenn sich Produkt, Angebot oder Sprachfassung ändert, auch wenn die Schaltflächengestaltung wiederverwendet wird. Eine verlässliche Handlungsaufforderung verbindet das Versprechen in der E-Mail mit der Aufgabe, die Kunden nach dem Tippen tatsächlich erledigen können.